![]() Tastrelief (Annelies Reichert 1996) |
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Seit 2006 bietet die Forschungsstelle als Äquivalent für ausgeprägt dreidimensionale Bildschirm-Objekte "handliche" interaktive 3D-Medien an. Hierzu implantieren wir RFID-Funkchips in 3D-Objekte und erhalten so "smarte" Medien, die direkt mit Dingen, Personen und Daten im Internet vernetzt werden. Damit diese Medien im direkten Dialog nicht nur von Normalsichtigen sondern auch von Blinden und Sehbehinderten genutzt werden können, werden dort tastbare Informationspunkte gestaltet und mit Signalfarbe versehen.
Zwischen der smarten Hand bzw. dem smarten Kopf einerseits und den Anatomie-Lehrmaterialien im lokalen PC oder dem Internet andererseits kann über entsprechende Software eine Vernetzung hergestellt werden. Nach dem Antippen eines Informationspunktes der Modelle wird der zugehörige Lehrbuchtext aus dem Internet bzw. Intranet bereitgestellt.

Interaktive Modelle mit implantierten RFID-Funkchips
Diese interaktiven 3D-Objekte bieten neue Chancen für die aktive
Kommunikation mit dem Computer und zwar sowohl für normalsichtige als auch für
blinde und sehbehinderte Nutzer.
Neben dreidimensionalen Objekten werden mit gleicher Zielstellung nach wie
vor reliefartige interaktive Medien genutzt. Diese werden entweder ebenfalls mit
RFID-Funkchips ausgestattet oder auf einem elektronischen Tasttablett verwendet.